Hydrophobierung

Schützen Sie Oberflächen vor Schäden durch Feuchtigkeit!

Dringt Feuchtigkeit in eine ungeschützte Oberfläche, bspw. in eine Fassade oder in Terrassenfliesen, kann dies schwere Folgen haben: Die Spanne reicht vom Wachstum von Algen und Moosen bis hin zu Festigkeitsverlusten des Materials und sogar Frostschäden. Schutz bietet eine Hydrophobierung, dank der Wasser einfach von der behandelten Oberfläche abperlt. Dieses Prinzip ist auch als Lotuseffekt bekannt.

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Das Bild zeigt jemanden der einen Betonboden einer Halle mit einer Maschine hydroprobiert
Inhaltsverzeichnis

Definition: Was ist Hydrophobierung?

Die Hydrophobierung ist definiert als ein Verfahren zur Behandlung von Oberflächen, welches das Eindringen von Feuchtigkeit und somit das Entstehen von Schäden verhindert. Das Wort „hydrophob“ leitet sich her vom Altgriechischen hýdor „Wasser“ und phóbos „Furcht“ und bedeutet eigentlich „wassermeidend“.

Bei der Hydrophobierung wird eine zu behandelnde Oberfläche mit einem silikonbasierten Mittel überzogen, das einige Millimeter tief in das Material eindringt und dort zu einem wasserabweisenden (hydrophoben) Silikonharz aushärtet. Feuchtigkeit kann dann nicht mehr von außen eintreten. Zugleich bleibt das Material jedoch atmungsaktiv, damit Wasserdampf weiterhin von innen nach außen diffundieren kann. Schimmel hat so keine Chance.

Eine Hydrophobierung ist bei zahlreichen verschiedenen Werkstoffen möglich. Voraussetzung ist, dass sich die anorganischen Bestandteile des Hydrophobierungsmittels an die chemische Struktur der Oberfläche binden können. Als Beispiele für Werkstoffe, die sich für eine Hydrophobierung eignen, sind Beton, Putz, Naturstein, Ziegel und ähnliches zu nennen.

Das Bild zeigt einen Betonboden einer großen Werkhalle der hydroprobiert wird

Hydrophobe Silikonharze schützen vor Feuchtigkeit

In unbehandelte Oberflächen dringt Feuchtigkeit ein, indem kleinste Wassertropfen durch feine Risse und Öffnungen im Material, die sogenannten Kapillare, in dieses hineinwandern. Das kann verschiedene schädliche Auswirkungen haben: Ausblühungen (Salzablagerungen) und das Wachstum von Algen, Flechten und Moosen auf der feuchten Oberfläche stellen vor allem eine optische Beeinträchtigung dar.

Viele Werkstoffe verlieren jedoch darüber hinaus an Festigkeit, wenn sie feucht werden. Oder sie dehnen sich aus und ziehen sich beim Trocknen wieder zusammen, wodurch sich Risse bilden können. Bei niedrigen Temperaturen kommt noch die Gefahr von Frostschäden hinzu, wenn kleinste Mengen Wasser im Inneren des Werkstoffs zu Eis gefrieren, sich dabei ausdehnen und das umliegende Material aufsprengen. Im Wasser gelöste Schadstoffe, insbesondere Salze, verstärken diese schädlichen Effekte häufig noch.

Um derartige Schäden zu verhindern, kommen bei der Hydrophobierung Silikonverbindungen zum Einsatz, die entweder in einer Lösung oder in einer wässerigen Emulsion vorliegen können. Die Wahl des passenden Hydrophobierungsmittels ist abhängig von der jeweils zu behandelnden Oberfläche. Der Einsatz von Wasser als Lösungsmittel gilt zudem als besonders umweltfreundlich.

Das Hydrophobierungsmittel wird sorgfältig auf der Oberfläche aufgetragen, dringt dann in noch flüssiger Form durch die Kapillare in diese ein und härtet dort aus. Dies geschieht meist durch Kontakt mit Wassermolekülen, die sich noch im Material befinden. Es gibt aber auch Hydrophobierungsmittel, die bei Kontakt mit dem CO2 der Luft oder durch das Verdunsten des Lösungsmittels aushärten. Zurück bleibt in jedem Fall ein wasserabweisendes Silikonharz, das die Innenseite der Kapillaren beschichtet.

Einmal ausgehärtet, schützt eine solche Hydrophobierung die behandelte Oberfläche in der Regel mindestens zehn Jahre vor dem Eindringen von Feuchtigkeit.

Anwendung: Wo und wie kommt eine Hydrophobierung zum Einsatz?

Damit der Schutz vor Feuchtigkeit möglichst lange bestehen bleibt, sollte die Oberfläche, auf der die Hydrophobierung aufgetragen wird, zunächst sorgfältig gereinigt werden. Grobe wie auch feine Verschmutzungen, aber auch Ausblühungen von Salzen sowie auf der Oberfläche wachsende Moose, Algen, Flechten und ähnliches müssen gewissenhaft entfernt werden. Überlassen Sie solche Tätigkeiten Reinigungsprofis wie uns Reinhelden. Wir besitzen sowohl die Technik als auch das Know-how, um perfekte Reinigungsergebnisse bei Fassaden, Dächern oder Terrassen zu erzielen, ohne dabei Material, Strukturen oder die Umwelt zu schädigen.

Erst nach erfolgter Reinigung kann das Hydrophobierungsmittel richtig in das Material der Oberfläche eindringen und diese vor Feuchtigkeit schützen. Zudem sollte die Oberfläche für die Anwendung trocken sein. Eine genaue Analyse des Materials im Vorfeld hilft, den richtigen Wirkstoff für die Hydrophobierung, die passende Eindringtiefe und damit die benötigte Menge zu bestimmen.

  • Naturstein (Sandstein, Granit, Marmor)
  • Mauerwerk
  • Klinker
  • Beton
  • Ziegel
  • Putz

All diesen Werkstoffen ist gemein, dass sich die anorganischen Siliziumbestandteile des Hydrophobierungsmittels an mineralische Verbindungen im behandelten Werkstoff binden können. Die organischen Bestandteile, die den wasserabweisenden Effekt der Hydrophobierung erzeugen, bleiben ungebunden. So entsteht ein Lotuseffekt: Auftreffendes Wasser perlt von der Silikonschicht ab und kann nicht mehr in die Oberfläche eindringen. Eingesetzt wird die Hydrophobierung besonders bei Fassaden, aber auch viele andere Flächen im und um das Haus können hydrophobiert werden.

  • Fassaden (z. B. Klinkerfassaden, Putzfassaden oder Holzfassaden)
  • Dächer
  • Terrassen
  • Keller
  • Garagen
  • Einfahrten
  • gepflasterte Höfe

Auch Gebäude unter Denkmalschutz können durch Hydrophobierung vor Feuchtigkeit geschützt werden. Denn das Verfahren hat keinen Einfluss auf die Optik der behandelten Oberfläche.

Angrenzende Flächen, die nicht vom Hydrophobierungsmittel berührt werden sollen, müssen vor dessen Aufbringung gut abgedeckt werden. Das betrifft vor allem Glasflächen, etwa an Fenstern oder Türen, aber auch Metall und Kunststoff, wie z. B. Dachrinnen, Tür- und Fensterrahmen. Sollte dennoch Hydrophobierungsmittel auf diese Flächen gelangen, kann es vor dem Aushärten problemlos entfernt werden. Später ist eine effektive Reinigung nur noch auf Glas mit Silikonentferner möglich; auf anderen Materialien hinterlässt das Hydrophobierungsmittel bleibende Schäden.

Ein Beispiel aus der Praxis: Prophylaxe schützt Neubauten vor Schäden

Architekten und Bauherren arbeiten heute bei Neubauten gern mit einer Kombination aus Glasfassade und Betonstrukturen. Dabei kommt sowohl Sichtbeton als auch Waschbeton zum Einsatz. Beide Betonarten bieten in Kombination mit Feuchtigkeit und Feinstaub ideale Bedingungen für das Ansiedeln von Algen und Moosen. Die unschönen optischen Folgen sind nur die eine Seite. Es kann jedoch auch zu Schäden an der Bausubstanz kommen. Um dies von vornherein zu unterbinden, empfehlen Bauexperten, auch die Fassaden von Neubauten direkt mit einer Hydrophobierung auszustatten. Nur so hat Feuchtigkeit erst gar keine Chance. Unser Kunde Medicke hat daher vorgesorgt. Bei einem Bauprojekt in Hamburg beauftragte er die Reinhelden, die verwendeten Glasfaserbeton-Lisenen vorsorglich mit einer Hydrophobierung zu behandeln. So wird dieses Gebäude lange im Neubauglanz erstrahlen.

Hydrophobierung
Hydrophobierung von Lisetten für den Kunden Medicke
Fertige Lisenen
Hydrophobierung von Lisetten für den Kunden Medicke
Lisenen vor der Hydrophobierung
Lisenen in der Halle vom Kunden Medicke
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Häufig gestellte Fragen

Trocknen hydrophobierte Wände noch richtig?

Ja. Bei der Hydrophobierung wird das Innere der winzigen Kapillargefäße im behandelten Werkstoff mit einer Silikonharzschicht überzogen, die das Eindringen von Wasser verhindert. Die Kapillaren werden dabei jedoch nicht vollständig verschlossen, sodass die Oberfläche weiterhin atmungsaktiv bleibt und z. B. Wasserdampf aus dem Inneren eines Gebäudes nach wie vor verdunsten kann.

Wie lang ist die Lebensdauer einer Hydrophobierung?

Eine Hydrophobierung sollte Oberflächen mindestens zehn Jahre vor dem Eindringen von Wasser schützen. Jedoch können Verschmutzungen, etwa sich absetzender Feinstaub, den Effekt stören. Eine professionelle Reinigung stellt den Effekt dann meist wieder vollständig her; lediglich auf sehr porösen Oberflächen kann eine erneute Hydrophobierung notwendig sein. Generell sorgt eine gründliche Vorbereitung der Oberflächen dafür, dass die Wirkung möglichst lange erhalten bleibt.

Was unterscheidet Hydrophobierung und Imprägnierung?

Sowohl Hydrophobierung als auch Imprägnierung sind Verfahren, um Oberflächen wasserabweisend zu machen. Eine Imprägnierung wird bereits werkseitig aufgetragen; das Imprägniermittel dringt tief in die Struktur des Werkstoffs ein, sodass der Schutz in der Regel dauerhaft ist. Die Hydrophobierung erfolgt hingegen nachträglich durch Aufbringen eines geeigneten Hydrophobierungsmittels; so lassen sich auch Fertigteile durch Hydrophobierung vor Feuchtigkeit schützen.

Was unterscheidet Hydrophobierung und Oleophobierung?

Während eine Hydrophobierung Oberflächen vor dem Eindringen von Wasser schützt, verhindert eine Oleophobierung, dass Öle oder ölbasierten Stoffe in das Material eindringen. Ein Beispiel für solche Stoffe sind Graffiti-Farben. Diese können an einer oleophobierten Oberfläche nicht haften, sodass sich Schmierereien dort einfach abwaschen lassen. Mittlerweile lassen sich auch Hydrophobierung und Graffitischutz miteinander vereinbaren. Entsprechende Kombi-Produkte sind auf dem Markt verfügbar. Wir beraten Sie zu diesem Thema gerne ausführlich.

Was können wir für Sie tun?

Ob Beton, Naturstein, Klinker oder Mauerwerk, eine professionelle Hydrophobierung schützt viele verschiedene Oberflächen mehrere Jahre lang vor Feuchtigkeit. Ausblühungen, Algen- und Mooswachstum, Frostschäden etc. wird effektiv vorgebeugt und eine leicht zu reinigende Oberfläche geschaffen. Möchten auch Sie Fassade, Dach, Terrasse, Hof oder Grundstückseinfahrt vor Schäden durch Feuchtigkeit schützen? Dann kontaktieren Sie uns! Wir Reinhelden stehen Ihnen rund um die Themen Hydrophobierung, Dach- und Fassadenreinigung jederzeit gern als kompetenter Partner zur Seite.

Das Team von Dachreinigung Reinhelden vor dem Sprinter

Firmensitz
Reinhelden GmbH
Prof.-Werner-Str. 50
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Sachsen – Deutschland

Niederlassung
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07639 Bad Klosterlausnitz
Thüringen – Deutschland

Depot
Reinhelden GmbH 
Hohe Straße 7
01796 Dohma 
Sachsen – Deutschland

Geschäftsführung
André Ludwig, Andreas Voigt-Otto

Register: Handelsregister
Registernummer: HRB 41031
Registergericht: Dresden

Mitglied der Handwerkskammer Dresden: 
HWK-Nr. 0445173

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